Liebe Vereinsmitglieder, Liebe Gäste,
wie Ihr bereits aus der HNA erfahren habt will der Vahler Orts Rat in Zusammenarbeit mit dem Reiterverein Vahle eine Initiative für eine Sichere Ortsdurchfahrt der Kreisstraße auf den Weg bringen.
Aus diesem Grund möchten wir Unterschriften sammeln um unserer Forderung die Ortsdurchfahrt mit entsprechenden Maßnahmen sicherer zu Gestalten Nachdruck zu verleihen.
Deshalb möchten wir euch bitten am Donnerstag von 17.00 bis 19.00 Uhr in das Reiterstübchen zu kommen und auf den dort ausliegenden Listen zu Unterschreiben.
Um eine solche Initiative auf den Weg zu bringen ist es äußerst wichtig dass möglichst viele Unterschriften zusammen kommen, schließlich geht es vor allem um die Sicherheit unserer Kinder und aller anderen Mitglieder und Bürger nicht nur aus Vahle.
Für eure Unterstützung Danken wir im Voraus und hoffen auf zahlreiche Unterschriften.
Berichte aus der HNA:
Pferdeführerin überfahren: mehrere Knochenbrüche
Vahle. Eine 36-jährige Frau aus einem Uslarer Ortsteil ist am Montag um 17.50 Uhr in Vahle von einem Auto überfahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei erst am Donnerstag mitteilte, führte sie mit einer weiteren Frau auf der Straße Vahler Berg, das ist die Ortsdurchfahrt, Pferde - wie es oft passiert in der Nähe der Vahler Reithalle.
Beide waren mit Warnwesten und Leuchten ausgestattet, heißt es. Dennoch wurde die 36-Jährige von einem Auto erfasst, das eine 22-jährige Frau aus einem Uslarer Ortsteil von Dinkelhausen kommend in Richtung Eschershausen steuerte. Die Polizei gibt als Grund für den Unfall Unachtsamkeit an.
Die 36-Jährige kam mit mehreren Knochenbrüchen ins Krankenhaus. Es bestand keine Lebensgefahr. Der anderen Frau und auch den Tieren ist nichts passiert. (red)
Dorf fordert Sicherheit
Ortsrat Vahle initiiert nach Unfall mit verletzter Frau Maßnahmen an der Hauptstraße
Fordern endlich Handeln: Für eine Verkehrsberuhigung wie etwa Tempo 30 (kleines Bild) auf der Kreisstraße 446 setzt sich der Vahler Ortsrat ein. Nach dem vierten Unfall sollen jetzt Maßnahmen ergriffen werden, damit die Ortsdurchfahrt sicherer wird, fordern Gudrun Neumann (von links), Christiane Eichmann, Klaus Horstmann und Ulrich Müller-Niedermeyer. Fotos: Dumnitz
Vahle. Entschlossenes Handeln für eine verkehrstechnisch sicherere Ortsdurchfahrt forderten am Donnerstag zwei Dutzend Vahler Einwohner während der öffentlichen Sitzung des Ortsrates. Grund war ein erneuter Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 446 im Bereich der Reithalle auf der Straße Vahler Berg.
Am Montagabend wurde dort eine Frau, die ein Pferd in der Dunkelheit führte, vermutlich wegen Unachtsamkeit einer Autofahrerin angefahren und dabei schwer verletzt. Das war laut Ortsbürgermeister Klaus Horstmann der vierte Unfall auf der Straße in den vergangenen Jahren. Einmal wurde ein Kind von einem Lastwagen überfahren und getötet. Jetzt soll endlich was passieren in Sachen Verkehrsberuhigung, so die einhellige Forderung der Einwohner. Auch der Ortsrat sieht dringenden Handlungsbedarf.
Ortstermin mit Behörden
Horstmann will die Verantwortlichen von der Verkehrsbehörde des Landkreises Northeim und die Polizei ins Dorf holen und das Problem schildern. Nachdruck verleihen sollen der Forderung zur Verkehrsberuhigung, hinter der nach Auskunft des Ortsbürgermeisters das ganze Dorf steht, außerdem eine Unterschriftensammlung im Ort, Stellungnahmen des Reitervereins, der Ortsfeuerwehr und der Nutzer der Dorfgemeinschaftsanlage in der alten Schule. An Vorschlägen mangelte es während der Sitzung des Ortsrates nicht.
Vorgeschlagen wurden: Tempo 30 auf der gesamten Länge der Straße Vahler Berg, Einbau von Schikanen oder Verkehrsinseln an den Ortseingängen von Eschershausen und von Dinkelhausen her, regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen, Verrohrung des Grabens bis zur Reithalle, der Bau eines breiten Gehweges vom Dorfgemeinschaftshaus bis zur Reithalle und das Anbringen von Warnschildern und zusätzlichen Straßenlampen.
Diskutiert werden soll in alle Richtungen, kündigte Klaus Horstmann an. Bisher sei der Ortsrat mit seinen Forderungen abgewimmelt worden. Privatinitiativen wie das Aufstellen von Schildern mit einem spielenden Kind und der Aufforderung "Freiwillig Tempo 30" seien nach Behördenwillkür entfernt worden.
Diesmal lasse er nicht locker, sagte Horstmann, schließlich gehe es um die Sicherheit und das Leben der Einwohner und Gäste. (jdx)