Susanne Schulze im Stechen vorn

Einziger fehlerfreier Ritt im Stechen des L-Springens beim Vahler Turnier

Sicher im Sattel: Am Zügel älterer Geschwister oder ihrer Mütter absolvierten die jüngsten Nachwuchsreiter in Vahle ihren Führzügelwettbewerb.

 

 

Vahle. Mit herrlichem Sommerwetter wurden die Organisatoren des Reitervereins Vahle am Samstag und Sonntag für den großen Einsatz bei ihrem Reit- und Springturnier belohnt, das rund 200 Reiter mit 290 Pferden in den Uslarer Ortsteil gelockt hatte.

Wie es beim RV Vahle Tradition ist, wurden zahlreiche Prüfungen für den Nachwuchs angeboten, von der Führzügelklasse der Vier- bis Achtjährigen angefangen bis zu einfachen Reiterprüfungen und Springreiterwettbewerben, aber am Sonntag hatte das Turnier mit dem abschließenden L-Springen mit Stechen auch einen echten Höhepunkt zu bieten.

Fast 300 Zuschauer verfolgten die Entscheidung, für die sich nur vier Paare qualifiziert hatten, die im anspruchsvollen, von Parcourchef Kurt Jonigkeit (Moringen) gestalteten Normalparcours fehlerlos geblieben waren. Als erster Starter im Stechen schlug der Helmarshäuser Wolfgang Thiel mit Grand Life ein hohes Tempo an, riss aber ausgerechnet den letzten Sprung. An seine Zeit von 32,14 Sekunden kam niemand mehr heran. Aber auch Markus Zies (RV Südharz) mit Samballa blieb am letzten Hindernis hängen und Valesca Peinemann (RSG Förste) mit Diabolo leistete sich ebenfalls einen Springfehler. So hatte es Susanne Schulze vom LRV Uslar mit First Lady in der Hand, die Entscheidung zu erzwingen. Sie ließ sich dazu die nötige Zeit und wurde mit null Fehlern zur strahlenden Siegerin.

In den übrigen A-Springen dominierten mit Detlef und Patrik-Viktor Schröder Reiter aus Brüninghausen, nördlich von Minden gelegen. Die wertvollsten Dressurprüfungen entschied Stefanie Drebing (RSV Münden) vor Petra Busse (Moringen) für sich. (GSY)

29.08.2005                                                           Quelle: www.hna.de